Checkliste für eine neue Website

Checkliste neue Website
Neue Website erstellen und Monetarisieren – Checkliste

Eine neue Website aufzulegen ist gar nicht mehr schwer. Content Management Systeme (CMS) sind bei den meisten Hostern schon dabei, sogar Shopsysteme u.v.m. Eine Reihe von Vorbereitungen, Grundeinstellungen und Gedanken sollte man trotzdem durchführen, um möglichst gut mit der neuen Website anzukommen und eventuell sogar Geld mit ihr zu verdienen.

Checkliste für eine neue und erfolgreiche Website

Jetzt kommt eine Checkliste mit den wichtigen Aufgaben, die es beim Start einer Websites zu beachten bzw. zu erledigen gibt.

Suchvolumen und Monetarisierung deiner neuen Website

Wer online nicht nur seinem Hobby nachgehen möchte und etwas bloggt, sondern auch Geld im Internet verdienen möchte, der sollte bei der Wahl des Themas der Website recherchieren.

  • Gibt es ausreichend Suchvolumen für die wichtigsten Keywords (Tipps hier)
  • Hast du eine Idee, wie du mit dem Thema Geld verdienen kannst?

Wenn ein Thema zur Monetarisierung geeignet ist und Dich persönlich interessiert, dann sind das gute Voraussetzungen.

Passende Domain suchen und sichern

Die Wahl der Domain ist natürlich einer der ersten Schritte bei einer neuen Website. Dabei gibt es verschiedene Herangehensweisen.

Zum einen kannst Du 1-2 passende Begriffe in die Domain aufnehmen (Exact-Match-Domain / Partial-Match-Domain). Dadurch wird schnell klar, worum es auf Deiner Website geht, verbaust die aber Chancen in Punkto Branding und weitere neue Themen der Website. Du solltest versuchen Deine eigene Marke aufzubauen (Branding) und einen eher abstrakten Domainnamen wählen (checklisteo ist irgendwie beides).

Daher: Im Idealfall kombinierst Du beides. Zudem sollte eine Domain nicht nur zum Thema passen, sondern auch Raum zur Entwicklung bieten. Und als Top-Level-Domain (die Domainendung) bietet sich immer die des Heimatlandes an, also z.B. „.de“ für Deutschland. Immer bedeutet: wenn du in dem Land gefunden werden willst, hast du keine Wahl, es sei denn, die Website wäre mehrsprachig. Dann wäre eine .com TLD empfehlenswert. Mehr zu Domainnamen und TLD-Wahl.

Hosting-Anbieter für deine Website Wählen

Eine gute Balance zwischen einer ordentlichen Leistung des Hosters und einem günstigen Preis finden ist schwer. Viele Hosting-Anbieter haben Einsteiger-Tarife im Angebot, dass du für ein paar Euro im Monat loslegen kannst. Typische CMS wie z.B. WordPress haben keine hohen Anforderungen, aber auf ein paar Voraussetzungen sollte man dennoch achten. WordPress sollte idealerweise als 1-Klick-Installation dabei sein, besonders für technisch weniger versierte. Schön wären auch Back-Ups usw. Beschränkungen denen man durch billige „privat“ Hoster unterliegt, sollte man meiden. Strato, 1und1 und Co. sind für den Anfang besser, als der Hoster in einem Hinterhof in Klein-Irgendwo.

Denke an die Zukunft: ein leichter und möglichst automatischer Tarifwechsel ist wichtig, wenn die Besucherzahlen steigen und mehr Leistung benötigt wird.

CMS installieren

Entscheidet euch beim Content Management System (CMS) einfach für WordPress. Über 60% der Websites dieser Wel laufen mit WordPress. Es ist einfach zu bedienen, hat regelmäßige Updates und unzählige Themes und PlugIns. Ehrlich: nehmt WordPress! Du findest auf YouTube auch viele Anleitungs-Videos für WordPress.

Grundeinstellungen im CMS vornehmen

Mit der Installation ist es aber nicht getan. Wähle ein Theme, passe es an stelle die Linkstruktur ein.  Denke besonders über die Struktur nach. Entscheide was in Kategorien kommt, was Schlagworte sind.  Dafür solltest du dir Zeit lassen und entsprechende Anleitungen und Erklärungen lesen. WordPress ist größtenteils selbsterklärend (im Vergleich zu allen anderen CMS), aber gerade für Anfänger sind externe Anleitungen unumgänglich.

Sinnvolle Plugins installieren

Plugins erweitern ein CMS um neue Funktionen. Das kann sehr nützlich sein. Bei WordPress gibt es auch ein paar Plugins, die bei neuen Blogs empfohlen werden. WP-Rocket oder W3Total Cache, Related Post Plugins, WooCommerce oder ähnliche. Je nachdem was benötigt wird. Allerdings solltest Du es auch nicht übertreiben. Jedes Plugin macht das CMS tendenziell ein wenig langsamer.

Also einfach abwarten, bis du merkst, an welcher Stelle du gern noch zusätzliche Möglichkeiten hättest und dann ein passendes und gut gepflegtes Plugin dafür suchen.

Gutes und passendes Layout für deine neue Website

Dem Layout der eigenen Website kommt eine extreme Bedeutung zu. Der Ersteindruck basiert zu großen Teilen auf der Optik, lediglich Google sieht zuerst den Inhalt. Das Layout sollte also zum Thema passen und vor allem für neue Besucher angenehm und übersichtlich sein (Grundlagen Webdesign). Diese Nutzerführung bring User-Signale, positive User-Signale sind ein großer Rankingfaktor für Google! Also zählt auch für Rankings die Optik und Nutzerfreundlichkeit!

Mit den richtigen Farbe, einer passenden Schriftart, einem Logo und anderen Elementen kann man neue Leser auf den ersten Blick positiv beeinflussen und auch für eine gute Wiedererkennbarkeit sorgen. Diese Punkte sind so wichtig, dass man nicht einfach startet, sondern lange darüber nachdenkt.



Website Auf allen wichtigen Browsern und Geräten Testen

Es ist wichtig die eigene Website nicht nur im eigenen Lieblings-Browser anzuschauen, sondern auch auf den anderen weit verbreiteten. Dazu gehören Chrome, Firefox, Internet Explorer, Opera und Safari. Wichtig sind vor allem Chrome und Firefox. Damit deckt man die meisten Besucher ab – weltweit.

Natürlich solltest du auch nicht die mobile Ansicht vergessen, da immer mehr Nutzer per Smartphone oder Tablet im Internet unterwegs sind. Google selbst bietet einen Test für die mobile Ansicht an (Weil wir einen Mobile First Index haben und Mobile Optimierung ein wichtiger Rankingfaktor ist!): google.com/webmasters/tools/mobile-friendly

Inhaltsideen für deine Seite sammeln

Bevor eine neue Website online gestellt wird, sollte diese natürlich bereits Inhalte haben. Dazu musst du aber erst einmal Inhaltsideen sammeln (Contentplan).

Meist fallen einem spontan schon einige Ideen ein, aber Du solltest zudem mittels Brainstorming, Mindmap, Konkurrenz-Analyse und anderen Methoden weitere Ideen sammeln. Diese auf Suchvolumina usw. untersuchen.

Rechtschreibung und Grammatik prüfen

Sicher müssen die Artikel nicht perfekt sein. Im Gegenteil, wer zu lange an den Artikeln herumbastelt verschenkt Zeit. Dennoch ist Rechtschreibung und Grammatik für Leser wichtig. Vor dem Veröffentlichen eines neuen Artikels sollte mindestens einmal jemand anders drübergelesen haben.

Homepage für neue Leser

Auf der Startseite (Homepage), landen vor allem neue Leser, sei es direkt oder als „Returning Visitor“.

Deshalb sollten die Inhalte der Startseite vor allem auf neue Leser ausgelegt sein. Das heißt:

  • kurzen Einführung
  • worum geht es
  • die beliebtesten Artikel
  • die letzten Artikel
  • wichtige Unterseiten
  • besonders freundliches Design

Ziel sollte es es immer sein, dass der Leser sofort erkennt worum es geht und er leich und intuitiv über und durch die neue Website navigiert wird.

Impressum & Datenschutzerklärung

Nicht vergessen werden sollten die rechtlichen Anforderungen für Websitest. Du benötigst in Deutschland für jede Website und jeden Blog ein Impressum und eine Datenschutzerklärung.

Gut, dass es hierzu Online-Generatoren gibt, die einem zur Seite stehen. Zum Beispiel für Deutschland:

e-recht24.de/impressum-generator.html

Onpage-Optimierung deiner Website

SEO hat bei vielen Nutzern keinen guten Ruf – ist allerdings mein Beruf. Grundliegende Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung sind wichtig, dass Google die eigene Website überhaupt erfassen kann.

Ehrlich: ohne Erfahrung schafft man nur OnPage-Basics. Aber diese können helfen: Gerade der Onpage-Optimierung kommt eine wichtige Rolle zu. Es gibt dazu viele Anleitungen im Internet. Unter anderem diese: Anleitungen von intenSEO

Ladezeiten der Website optimieren

In den letzten Jahren hat Google verstärkt Wert auf kurze Ladezeiten gelegt. So fließt dieser Faktor bei den Websites definitiv als ein wichtiger (der viele weitere nach sich zieht) ins Ranking ein.

Mit Hilfe von Google PageSpeed Insights kannst du deine Website analysieren und bekommst Optimierungstipps: developers.google.com/speed/pagespeed/insights

Google Analytics installieren

Um zu wissen, wie sich die eigene Website entwickelt, wo User herkommen, welche Inhalte besonders beliebt sind und wo es ggf. Probleme gibt, ist es wichtig ein Analytics-Tool zu nutzen. Weit verbreitet ist Google Analytics, es ist kostenlos und sehr mächtig ist. Ja es gibt andere, ich rate ab.

Monetarisierung beginnen

Es gibt unterschiedliche Ansichten, wann man mit Monetarisierung beginnen sollte. Auch wenn es vielleicht nicht von Tag 1 an sinvoll ist (da du nicht viel verdienen wirst), so solltest du relativ früh beginnen. Auf diese Weise sammelst du wertvolle Erfahrungen und kannst ausprobieren. Zudem sind bestimmte Optimierungsmaßnahmen für Seiten die verdienen sinvoller, als für Seiten die nicht verdienen. Auch das einbauen kann eine Website langsamer machen, dann muss wieder Pagespeed angegangen werden…

Deshalb: von Beginn an beim Layout, als auch bei den Inhalten, unbedingt an die spätere Monetarisierung denken.

Keiner ist perfekt – trotz Checkliste

Vieles ist schwer und wer kein SEO ist, der wird noch eher „nicht“ gefunden, bis er gelernt hat. Du kannst SEO lernen (hier)  oder Werbung schalten (AdWords, Facebook, etc.) – Fakt: im Internet Geld zu verdienen bedeutet Konkurrenz. Viel Konkurrenz und das mit SEO Background und Budget. Ich willl keine falschen Hoffnungen wecken, allerdings: Klasse setzt sich durch. Du solltest lediglich dafür sorgen, dass du zum tart große und schwerwiegende Fehler vermeidest. Diese Checkliste für eine neue Website hilft dabei.

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